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StartseiteZukunftsplan AltonaDas Beteiligungsmanagement

Beteiligungsmanagement - Was ist das?

"Beteiligungsmanagement" meint diejenigen, die in professioneller Weise die Beteiligung praktisch durchführen, also Veranstaltungen moderieren, Workshops anleiten, Aktionen auf die Beine stellen, die Ergebnisse dokumentieren usw. Dabei sind sie - wie jede Moderation - verantwortlich für den Prozess, NICHT aber die Inhalte oder Ergebnisse der Kommunikation. In der Sache müssen sie sich streng neutral verhalten ("ergebnisoffen"), aber dafür sorgen, dass die Diskussion zielgerichtet, fair und transparent abläuft.
Sie sind nicht mit Anfertigung einer Planung befasst, sondern "Beteiligungsverantwortliche " (mehr zur Aufgabenverteilung siehe hier)

In diesem großen Verfahren wird auch die allgemeine Öffentlichkeitsarbeit (also Webseite, Zeitung u.a.) NICHT vom Beteiligungsmanagement durchgeführt, sondern an ein gesondertes Büro vergeben.

Nachdem die Koordinierungsgruppe intensiv an den Vorgaben
für die Ausschreibung des Beteiligungsmanagements gearbeitet hat, hat sie die eingegangenen Bewerbungen geprüft und sich am 7.5.2010 die Konzepte der Büros vorstellen lassen. Aus ihrer Bewertung formulierte sie dann eine Empfehlung, der sich die Verwaltung anschloß und die von der Bezirkspolitik in Folge auch bestätigt wurde.

Aus mehreren kompetenten Bewerbungen hat die Gemeinschaft der beiden Büros "polis aktiv" und "Raum und Prozess" den Zuschlag erhalten, vertreten durch Anette Quast und Mona Böcker.

Das konkrete Konzept finden Sie ein Stückchen weiter unten. Zu den beiden Büros finden Sie hier im Internet mehr Informationen:
www.polis-aktiv.de
www.raum-prozess.de

Das Beteiligungskonzept

Welcher Ablauf der öffentlichen Diskussion ist vorgesehen, welche konkreten Schritte sind geplant?

Wenn Sie rechts durch Anklicken die Grafik öffnen, sehen Sie das Beteiligungskonzept, wie es unter Verwaltung und Koordinierungsgruppe diskutiert wurde. Die bezirkspolitischen Gremien haben dem Konzept zugestimmt, das Beteiligungsteam ist beauftragt, die grün hinterlegten Arbeitsschritte durchzuführen.


I. Die "Wandertage"

Das "Mapping" bzw. die "Wandertage" im August 2010

...fanden an folgenden Orten und Zeiten statt:

- 16.08., 16 – 19 Uhr: S-Bahn Königstraße / Spielplatz Struenseestraße
- 17.08., 15 – 18 Uhr: Park Café Walter-Möller-Park
- 18.08., 16 – 19 Uhr: S-Bahn Diebsteich Ausgang Waidmannstraße
- 19.08., 13 – 16 Uhr: Alsenplatz / FLAKS
- 20.08., 10 – 13 Uhr: Glücksburger Platz
- 24.08., 10 – 13 Uhr: August-Lütgens Park / Haus 3
- 26.08., 17 – 20 Uhr: Schanzenpark Eingang Dänenweg
- 27.08., 10 – 13 Uhr: Kreuzung Neue Große Bergstraße/ Große Bergstraße

Mitarbeiter der beauftragten Büros gingen in die Stadtteile und ließen sich von Anwohnern und Passanten "ihr" Altona zeigen und erklären.
polis aktiv / raum und prozess erläutern zu diesem Start des ca. einjährigen Beteiligungsprozesses:

"Im ersten Schritt wollen wir das große Gebiet begreifbar machen. Der Zukunftsplan steht unter dem Motto „Mehr Altona!“ Hierfür soll zunächst geklärt werden, was „Altona“ überhaupt für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet? Was ist für sie „Altona“? Deshalb gibt es unsere Einladung, Altona zu entdecken und zu beschreiben – als informelle Treffen an bekannten und belebten Orten (Parks, Grünflächen, Fußgängerzone...). Mit dabei ist der Plan – eine begehbare Folie, auf der das Planungsgebiet schematisch abgebildet ist und auf der Wege, subjektiv wichtige Orte und mögliche Interventionsschwerpunkte temporär von den Beteiligten aufgebracht werden können. Vor-Ort-Fotos von den individuellen Bewegungsräumen und –orten der Menschen mit ihnen selbst drauf und dem Veranstaltungstermin der Auftaktveranstaltung gibt es zum Mitnehmen.
Im Gegensatz zu Workshops und Veranstaltungen bieten wir hiermit eine aufsuchende Geh-Struktur an. Die Methode ist unabhängig von Alter und kulturellem Hintergrund – Sprache spielt eine untergeordnete Rolle. Der lockere Rahmen bietet eine niedrigschwellige Kontaktmöglichkeit und eine Einladung, sich auch im weiteren Prozess zu engagieren. Auch bisher nicht Beteiligte werden einbezogen und motiviert."


II. Die Auftaktveranstaltung

Als nächster Beteiligungsschritt zum Zukunftsplan fand die öffentliche Auftaktveranstaltung statt:

am Di., 7. September
um 18.00 Uhr in der Louise-Schroder-Schule
Thedestraße 100.
- keine Anmeldung erforderlich -

Der Ablauf:
-
Begrüßung - Zukunftsplan Altona – Was ist das?
- Atlas Altona – Wie ist es jetzt? - Vorstellung der Bestandsaufnahme
- Zukunftsplan Altona – Worum geht es? Gesprächsrunden „Zukunft in Altona“
- Mich einmischen – Wie geht das? Informationen zum Beteiligungsprozess
- Nachfragen und Ausklang

- mehr zu öffentlichen Reaktionen (fast nur zu den Polizeikontrollen) finden Sie hier


III. Kreativwerkstätten

Als dritter Beteiligungsschritt zum Zukunftsplan wurden zwei öffentliche Kreativwerkstätten veranstaltet

am 25. September 2010
am 23. Oktober 2010
jeweils 10.00–16.00 Uhr
in der Theodor-Haubach-Schule
Haubachstraße 55, 22765 Hamburg

Die Teilnahme war kostenfrei. Eine Kinderbetreuung wird nach Absprache angeboten.

Ziel der Werkstätten war es, Ideen und Anregungen aus den Wandertagen und der Auftaktveranstaltung zu diskutieren, zu überprüfen und auszuarbeiten. Gemeinsam sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Leitthemen und Leitziele entwickeln, die zur Grundlage für das Leitbild des Plangebietes werden.

Anmeldung
- per Post an: Beteiligungsteam Zukunftsplan Altona
c/o polis aktiv
Stadterneuerung und Moderation
Struenseestr. 37
22767 Hamburg
- per E-Mail: zukunftsplan@polis-aktiv.de
- per Fax: 040 3980 3792

mehr Informationen des Bezirksamtes: hier


- ZWISCHENPRÄSENTATION -

Zur Reflektion des Verfahrens und Bewertung des errreichten Standes wurde einggeladen zum

Altonaer Bergfest

Öffentliche Zwischenschau des Verfahrensstandes und Ausblick der weiteren Beteiligungsmöglichkeiten.

Am Montag, 31. Januar 2011 ab 18:00 Uhr in der Kulturkirche Altona (St. Johanniskirche), Max-Brauer-Allee 199
Einlass ist gegen 17 Uhr, Ende gegen 20 Uhr.

Auf dem Fest wurden die Ergebnisse der letzten fünf Monate präsentiert und gezeigt, wie Bürger den Zukunftsplan Altona weiter mitgestalten können. Bisherige Ergebnisse wurden bewertet und konnten kommentiert und ergänzt werden.
Dokumente zur Veranstaltung finden Sie hier


IV. ZIELGRUPPENVERANSTALTUNGEN

Nach den beiden Werkstätten sollen für spezielle Gruppen wie Schüler oder Gewerbetreibende gesonderte Veranstaltungen durchgeführt werden, um weitere Aspekte auf zunehmen.

Sie sollen im ersten Quartal 2011 stattfinden.

V. ARBEITSGRUPPEN

Nach Zusammenstellung der bisherigen Ergebnisse der Veranstaltungen und Werkstätten sind thematische Arbeitsgruppen im Zeitraum Januar bis April vorgesehen.

Termine der AG's finden Sie: hier

Dokumente und Vermekrew zur Arbeit der AGs: hier

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