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Woran? Ebenen von Beteiligung

Folgend ist ein idealtypischer Beteiligungsprozess im Längsschnitt dargestellt:

Beteiligungsebenen und Handlungsphasen

- Quelle: vgl. Arbter 2005, S. 8; Selle 2000, S. 64; eigene Darstellung


Auf der linken Seite sind die Ebenen zu erkennen, auf denen er sich abspielt. Parallel dazu verlaufen die typischen Handlungsphasen.

Jede abgeschlossene Beteiligungsphase setzt Vorgaben für nachfolgende Ebenen. So wie sich Entscheidungsebenen von der höchsten Ebene der Politiken und der Rechtsakte bis zur Nutzung herunterbrechen, verlagern sich auch die Teilhabemöglichkeiten.

Beteiligungsverfahren durchlaufen in der Praxis oft nur einen bestimmten Abschnitt. Z. B. nimmt eine Projektbeteiligung zur Umgestaltung einer Spielfläche ein vorhandenes Konzept als vorgegebenen Rahmen auf und widmet sich der Detailgestaltung. Ob die Aktiven anschließend auch noch beim Umbau mitmachen (wollen, können), steht wiederum auf einem anderen Blatt.
Falsch vereinfacht wäre es, das Ebenenmodell als Hierarchieleiter zu verstehen in dem Sinne: oben wird entschieden, unten nur noch ausgeführt. Richtig ist, dass jeder Teilprozess eigene Spielräume, Verantwortungen und Kompetenzen beinhaltet, auf die wiederum Beteiligte mehr oder weniger Einfluss haben können.

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